Jana Rippmann
My work moves between softness and structure, between the organic and the constructed.
I bring together found materials, textiles, industrial or natural elements and digital image fragments to create hybrid constellations that feel both familiar and slightly unsettled.
Through a variety of materials, I respond to the complexity of the world. Different textures and visual languages coexist — sometimes in friction, sometimes in quiet balance. I combine elements intuitively, often through play, allowing unexpected relationships to emerge.
By incorporating digital images, I weave together different realities of circulating images, consumer culture and our diverse enviroment.
Fragments meet, overlap, drift apart and reconnect. Through collage-like structures, meanings begin to shift; Bodies become partial, objects lose their original function, and materials temporarily support or interrupt one another.
In my sculptures, collages and installations, I explore a sense of togetherness that is never entirely harmonious. There is curiosity and playfulness, but also a quiet sense of dissonance — a feeling of being pulled in different directions. The works become spaces where materials, images and associations coexist, even when they do not fully align.
Meaning remains open. Relationships form and dissolve, and each work becomes a field of shifting connections — fragile, provisional and in motion. What holds the elements together is not certainty, but the willingness to let them remain in relation.
Theater/Performance project with wonderful students in progress
To paint and overpaint
A fish, tears, raindrops, stars and a little miracle
- in the garden
Light and shadow
Silk and cardboard
Paint, performance, installation
Collage
24.03. - 29.03.26
DAPHNE REUVER & JANA RIPPMANN
Vernissage: 24.03. - 18 bis 21 Uhr
Verflochten, leicht und lose, verschachtelt und zusammengefügt.
Die Ausstellung „Materialized hybrids“ zeigt Installation, Skulptur und Assemblagen von Daphne Reuver und Jana Rippmann.
Ein gemeinsamer Raum entsteht, in dem Beziehungen nicht festgelegt sind, sondern im Prozess bleiben – fragil, widerständig, in Bewegung.
Ziehen, rücken, legen und weben, aufreißen und neu verbinden.
In diesen Bewegungen zeigen sich offene Fragen nach Beziehung, Macht und Verletzlichkeit, nach Wut und Widerstand als körperliche, räumliche Kraft.
Ein Drängen, ein Aufbegehren gegen Festschreibungen, gegen feste Kategorien.
Organisches und Synthetisches, Analoges und Digitales existieren nebeneinander, reiben und verformen sich.
In der Ausstellung überlagern sich Materialien, bilden neue Sinnzusammenhänge und treten so in ein Geäst aus Beziehungen.
Nai(K/T)enKai at Ichida Family’s House, Japan
On the milky way
Leading in different directions,
streams, water, milk, bodies moving.
While walking, muddy paths of the past vanish.
Eyes closed, the taste of mornings,
winds of yesterday,
and a handful of possibilities above her.
Her dress like a fish,
shoes so sharp,
echoes of what’s to come.
Brave enough to take the Milky Way,
leading into the dark,
knowing it will light up again.
Colours of blue, dark yellow, turquoise in her pocket,
surrounded by grey, foggy evenings.
You hear them—
above and below the sea,
within you they whisper.
After breakfast, you get up,
bones still tired,
carrying something that will become light again.
On the Milky Way.
Welt am Draht
The Stage Before the Audience.
Did a stage ever exist before there was an audience? Or was the audience, historically speaking, there before the stage?
Is a stage without an audience an abstract concept, an architectural space, a sculptural form, or a literary construct? By reversing and re-examining these ideas, new possibilities and interpretations emerge.
For this exhibition, Antoine Waterkeyn enters into dialogue with Olaf Holzapfel, Frank JMA Castelyns, Suchan Kinoshita, Julla Kroner & Yoni Hong, Devrim Lingnau, Jana Rippmann, Helmut Stallaerts, Mitja Tušek, Sebastian Volz.
"Tensions“
In this photostudio scene, fragmented and collaged worlds unfold, where human bodies, nature and the chaos of news cycles intertwine. Staged perfection meets disruption, creating a constant push and pull. The installation brings together elements of nature, human form and the relentless motion of everyday life, revealing the tension between harmony and instability, stillness and movement. Images overlap, shift and fragment - mirroring a world in flux, shaped by contrast, moments of togetherness and uncertainty.
Images taken by Lynn van Oijstaeijen
Movement and stillness
Collages and fragments on dynamics, movement and stillness in image compositions
Umrisse weichgezeichnet
Ein Essay von Jana Rippmann über „gliding through narratives“ im Austausch mit Fabienne Immoos
A thread through the house
Villa Mutzenbecher, Hamburg 2024
Die Ausstellung „A thread through the house“ thematisiert das durch innere wie äußere Raume wandern. Einen Grundriss vermuten, sich heran tasten, Räume erschließen und diese öffnen. Verborgenes wird sichtbar gemacht, Innen und Außen fließen zusammen, Zwischenwelten werden hier zelebriert. Ein Faden der sich durch das gesamte Haus zieht, durch Installationen hindurch, zwischen dem digitalen und analogen, der Natur und Künstlichkeit, rohe Materialien treffen auf produzierte Objekte. Wir wandeln zwischen inneren Räumen, in Erinnerungen, Zukunftsvisionen, Träumen oder Gedanken, welche sich hier mit der Architektur der Räumlichkeiten der Villa Mutzenbecher verschränken.
Angelehnt an die „Poetik des Raumes“ von Gaston Bachelard erforscht Jana Rippmann (T)Räume und lädt zu Workshops für Kinder und Jugendliche ein, in denen zu eigenen Räumen in Träumen und vor Ort geforscht werden kann.
Beet
Gewächshaus Wartenau, Hamburg, 2024
Die Ausstellung „Beet“ vereint die Arbeiten von insgesamt zehn Künstler*innen, die gemeinsam eine interdisziplinäre und kollektiv gestaltete Präsentation entwickeln.
Im Zentrum der Ausstellung steht das „Beet“, das sowohl als physischer als auch als metaphorischer Raum dient. Es öffnet sich nach oben, ist am Boden verwurzelt und schafft Verbindungen zwischen den verschiedenen Kunstwerken und Disziplinen. Das Beet fungiert als Knotenpunkt für Fragen der Verortung und des Zusammenlebens: Was wächst nebeneinander, ineinander, umeinander herum? Welche Elemente teilen sich denselben Raum, sei es natürlich oder künstlich, akribisch geplant oder spontan?
Die malerischen Strukturen, Zeichnungen und Skulpturen die aus dem Beet herausragen, sowie ein kulinarisches Buffett laden zum Verweilen, Entdecken, Diskutieren und Innehalten ein und schaffen eine Verbindung zwischen Kunst und Gemeinschaft.
« A drop of water »
Mixed media Installation
Im Rahmen der Gruppenausstellung
« Beet » 2024
Interconnections in natural habitats
Natürliche und künstliche Stränge verflechten sich zu neuen Erzählungen. Die Zelle die uns alle eint, die sich vervielfacht, mutiert und verändert. Die schillert in allen Farben. Eine organische Ordnung, nebeneinander in imaginierten Räumen. Wir blühen, wir sprießen, wir flattern über Grenzen hinweg, bilden neue Räume, in denen wachsen darf was sich dort findet. Künstliche Überbleibsel teilen sich den Ort mit Wildwuchs. Digital, fremd, natürlich, verwachsen.
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GROWING TOGETHER
INSTALLATION IM RAHMEN DER JAHRESAUSSTELLUNG AN DER HFBK 2024
Eine Installation, bestehend aus gedruckten Bildern, Folien, Drähten, Ketten, Schleifen und Seilen. Angedeutete Verbindungen, assoziative Bildräume, die von einer verwunschenen, fast surrealen Welt erzählen. Zwischen digitalen Bildwelten, Konsumobjekten, rohen unbearbeiteten Materialien und arrangierten Bild/Objektkompositionen, spannt sich ein Szenario auf, welches an eine verspielte, sprießende, blühende Welt erinnert, die gleichzeitig von Künstlichkeit, Konsum und Digitalität durchzogen ist.
Lecture Performance im Rahmen des Seminars "Acting with words"
Ein Dialog aus 7 unterschiedlichen KI-Stimmen, die einen von mir verfassten Text/Dialog/Monolog lesen. Eine Party die erstmal enthusiastisch startet, langsam aus den Fugen gerät, es werden existentielle Fragen gestellt und diskutiert. Wie gehen wir mit der Gleichzeitigkeit von Freude, Festlichkeiten, Zusammenhalt aber auch Kriegen, Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in uns und der Gesellschaft um. Die KI- Stimmen fangen an sich selbst zu hinterfragen, das Verhältnis und die Abhängigkeiten von Mensch und Maschine werden diskutiert. Zwischendurch finden die Gäste Ruhe in verschiedenen Farben, in assoziativen Wortfetzen und imaginären Orten, die Ruhe versprechen und sich doch im Gespräch auch wieder auflösen. Performativ habe ich die Stimmen durch Folien und einen Overheadprojektor bebildert und bin zusätzlich auf die Bilderflut und die Informationsströme denen wir tagtäglich ausgesetzt sind, eingegangen.
Studiowork
Ein Versuch eine Bilderflut zu ordnen, zu sortieren. Bilder die mir der Algorithmus zuspielt, mit denen ich anfange zu spielen. Tagebuchähnliche Einträge, Veränderungen, fast sekündlich. Greifbar machen was fast schon wieder verschwunden und immer veränderlich ist.
Rhizome structures
Groupexhibition, Pop-Up Space, Hamburg 2023
A rhizome as a non-linear, non-hirarchical structure, that connects all the different dots in a bigger, branched out way.
Creating an intertwined system, that develops more on a broader than a higher sense.
Non-hirarchical also in the terms of media and materials, that are beeing used.
Cartography of the present
Kunstpavillion Luzern, slot_space residency, 2022
Wie orientieren wir uns in der Gegenwart, was sammeln und archivieren wir. Welchen Dingen, Objekten und Gegenständen schenken wir Aufmerksamkeit und was verrät dies über uns?
Begleitet wurde die Ausstellung durch einen Workshop, in dem die Besucher*innen die Möglichkeit hatten sich mit unterschiedlichen künstlichen und natürlichen Materialien auseinanderzusetzen um diese in Seifen und unterschiedliche Objekte einzugießen. Diese haben letztendlich nach Blüten und Heilkräutern gerochen, die wir vorher gesammelt haben, sie haben geglitzert, sind verschimmelt, haben sich in unterschiedlichen Formen geschmiegt und sind wieder aus ihrer Form geflossen.
The hermeneutics of resonances
Cité internationale des arts, Paris, 2021
Grounded
FAK - Förderverein für aktuelle Kunst, Münster, 2021
Changing grounds, switching fields
Cité internationale des arts, Paris, 2021
Studio swap while working together
Plantagorie
Cité internationale des arts, Paris, 2021
liquid garden
atelier practice during my residency at Cité internationale des arts in Paris
2021
fluid connections, variable sizes, flexible connections.
Objects and images are not fixed. They make sense in temporary surroundings to vanish or move to a new context.
Glitter, pastel colours, objects out of glass, ceramic or plastic. Animals and human-like figures share a space in between natural and artificial surroundings.
They give the notion of an artificial world full of traps and hopes,
dreams and nightmares.
Performative Objects
Brussels, 2020
geometry & fruits
presented in the group exhibiton "slow motion slumber" in Brussels, 2020
where a rebuild photostudio, is used as a setting, to light up various found objects and images.
They create a scene of delicious fruits, artificial images and handmade objects, that turn into protagonists.
The way we go, the way they go
transforming matters
At ponta, Münster, 2020
Where images and objects morph, to a landscape of dreams and desire.
A landscape where images are scattered and collaged into new forms and different hybrids.
2D and 3D create a space in between where the work unfolds.
Material moment
bouncing figures
Kunstakademie Münster, 2020
A stage-like scenery, that was installed in a photostudio.
The materials and objects act like probs and the digital animations are moving to sampled music.
It is a scene where you, as a visitor take part, while watching the lights turning the objects into different connections.
Things keep moving
Just hang in there
Fragile installations from unburned clay, that form connections, relations and stories in itself.
The clay, as sculptures and placeholders, that mark the room.
Sometimes raw, sometimes painted with pigments.
Tensions hold with rubber and strings, in a room that is defined by its protagonists.