Jana Rippmann

2014-2020 Studium der freien Kunst, Kunstakademie Münster
2017 Assistenz bei Pierre Huyghe, Skulpturprojekte Münster
2019 Erasmusaufenthalt an der L´erg bei Joelle Tuerlinckx, Brüssel

2020 Diplom freie Kunst, Kunstakademie Münster
2021 Ernennung zur Meisterschülerin von Suchan Kinoshita
2021 Assistenz bei Damien&TheLoveGuru, Brüssel
2021 Stipendienaufenthalt an der Cité internationale des arts, Paris
2021 Kickstarter Stipendium
2022 slot_space residency, Luzern
2023 Lehrauftrag Stadtteilschule Eidelstedt
2022- heute Kunstvermittlung in der Sammlung Falkenberg
2022- heute Kunstvermittlung und Workshops in der Galerie der Schlumper


Ausstellungen:

2024 - Growing together - Hfbk Jahresausstellung
2023 - Rhizome structures - Kreativgesellschaft Hamburg
2023 - Phantom beeing - G143, Hamburg
2022 - Am seidenen Faden, add art, Hamburg
2022 - cartography of the present, Kunstpavillion, Luzern
2022 - Butterflyeffect, Kottwitzkeller, Hamburg
2022 - Fit for life, on nymphs behind masks, Einstellungsraum, Hamburg
2021 - Hermeneutics of Resonance, Cité international des arts, Paris
2021 -Grounded, FAK, Münster, Germany 
2021 - Changing grounds // switching fields, Cité internationale des arts, Paris
2021 - PLANTAGORIE, Cité internationale des arts, Paris, France
2020 - UNDOMESTICATED FEELINGS. Bureau des ogres, Brussels, Belgium
2020 - Transmedial Trap, NRW Bank - Kunstpreis, Düsseldorf, Germany
2020 - KelderKamerMuzik, CC Strombeek, Brussels, Belgium
2020 - slow motion slumber, Rue Denmark 25, Brussels, Belgium
2020 - The way we go, the way the go, transforming matters, ponta, Münster
2019 - Soft Skills #Vitrine 111- LUCA Bibliotheek Sint-Lukas, Brussels
2019 - Material Girl - Maison Pilgrimshuis, Brussels
2019 - Peeling hard boiled eggs - Rooom, Düsseldorf, Germany
2019 -It‘s my pleasure - Galerie d‘art les salons Serpentine, Brussels
2019 - BIB AGECI ILA - Rue Serpentine 33, Brussels
2019 - Poooeesie - La Maison des Arts de Schaerbeek, Brussels
2018 - Ciao! - Strizzi.space, Cologne
2018 - material moment I - Kunstakademie Münster
2018 -Akademie Arbeitstitel - Kunsthalle Düsseldorf, Germany
2017 - NeverMindExploring, Kunstverein Hamm, Germany
2017 - Studienstiftung des deutschen Volkes, Kunstakademie Bremen
2017 - Heißer Holunder, Kunstakademie Münster, Germany
2017 - Förderpreis der Kunstakademie Münster, Kunsthalle Münster, Germany
2015 - HfbK Hugs - Karolinenstraße 35, Hamburg, Germany

Residencies/Stipendien

2022 - Slot Space Residency - Luzern
2021 - Kickstarter Stipendium
2021 - cité internationale des arts, Paris 


Nominierungen:
2020 NRW-Bank Preis Düsseldorf
2017 Förderpreis der Kunstakademie Münster 
2017 Studienstiftung des deutschen Volkes


 

Interconnections in natural habitats

Natürliche und künstliche Stränge verflechten sich zu neuen Erzählungen. Die Zelle die uns alle eint, die sich vervielfacht, mutiert und verändert. Die schillert in allen Farben. Eine organische Ordnung, nebeneinander in imaginierten Räumen. Wir blühen, wir sprießen, wir flattern über Grenzen hinweg, bilden neue Räume, in denen wachsen darf was sich dort findet. Künstliche Überbleibsel teilen sich den Ort mit Wildwuchs. Digital, fremd, natürlich, verwachsen. 
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 „GROWING TOGETHER"

INSTALLATION IM RAHMEN DER JAHRESAUSSTELLUNG AN DER HFBK 2024 

Eine Installation, bestehend aus gedruckten Bildern, Folien, Drähten, Ketten, Schleifen und Seilen. Angedeutete Verbindungen, assoziative Bildräume, die von einer verwunschenen, fast surrealen Welt erzählen. Zwischen digitalen Bildwelten, Konsumobjekten, rohen unbearbeiteten Materialien und arrangierten Bild/Objektkompositionen, spannt sich ein Szenario auf, welches an eine verspielte, sprießende, blühende Welt erinnert, die gleichzeitig von Künstlichkeit, Konsum und Digitalität durchzogen ist. 


Lecture Performance im Rahmen des Seminars "Acting with words"


Ein Dialog aus 7 unterschiedlichen KI-Stimmen, die einen von mir verfassten Text/Dialog/Monolog lesen. Eine Tee Party die erstmal enthusiastisch startet, langsam aus den Fugen gerät, es werden existentielle Fragen gestellt und diskutiert. Wie gehen wir mit der Gleichzeitigkeit von Freude, Festlichkeiten, Zusammenhalt aber auch Kriegen, Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in uns und der Gesellschaft um. Die KI- Stimmen fangen an sich selbst zu hinterfragen, das Verhältnis und die Abhängigkeiten von Mensch und Maschine werden diskutiert. Zwischendurch finden die Gäste Ruhe in der Farbe blau, in assoziativen Wortfetzen und imaginären Orten, die Ruhe versprechen und sich doch im Gespräch auch wieder auflösen. Performativ habe ich die Stimmen durch Folien und einen Overheadprojektor bebildert und bin zusätzlich auf die Bilderflut und die Informationsströme denen wir tagtäglich ausgesetzt sind, eingegangen. 

Studiowork / (Over)flow

Ein Versuch eine Bilderflut zu ordnen, zu sortieren. Bilder die mir der Algorithmus zuspielt, mit denen ich anfange zu spielen. Tagebuchähnliche Einträge, Veränderungen, fast sekündlich. Greifbar machen was fast schon wieder verschwunden und immer veränderlich ist. 

Rhizome structures, 2023

 A rhizome as a non-linear, non-hirarchical structure, that connects all the different dots in a bigger, branched out way. 

 Creating an intertwined system, that develops more on a broader than a higher sense. 
Non-hirarchical also in the terms of media and materials, that are beeing used. 


Cartography of the present

Kunstpavillion Luzern, slot_space residency

Wie orientieren wir uns in der Gegenwart, was sammeln und archivieren wir. Welchen Dingen, Objekten und Gegenständen schenken wir Aufmerksamkeit und was verrät dies über uns?
Begleitet wurde die Ausstellung durch einen Workshop, in dem die Besucher*innen die Möglichkeit hatten sich mit unterschiedlichen künstlichen und natürlichen Materialien auseinanderzusetzen um diese in Seifen und unterschiedliche Objekte einzugießen. Diese haben letztendlich nach Blüten und Heilkräutern gerochen, die wir vorher gesammelt haben, sie haben geglitzert, sind verschimmelt, haben sich in unterschiedlichen Formen geschmiegt und sind wieder aus ihrer Form geflossen.
 
 



Fit for life - on nymphs behnd masks

Einstellungsraum Hamburg, 2021

Butterfly effect

slime squeeze 


An installation, where butterflies, shimmery colors, cotton, silk and feathers form a display of an utopian world.

liquid garden

atelier practice during a residency at Cité internationale des arts in Paris

fluid connections, variable sizes, flexible connections.
Objects and images are not fixed. They make sense in temporary surroundings to vanish or move to a new context.

Glitter, pastel colours, objects out of glass, ceramic or plastic.
They give the notion of an artificial world full of traps and hopes,
dreams and nightmares.

geometry & fruits


presented in the group exhibiton "slow motion slumber"

where a rebuild photostudio, is used as a setting, to light up various found objects and images. 
They create a scene of delicious fruits, artificial images and handmade objects, that turn into protagonists.

The way we go, the way they go

transforming matters

Where images and objects morph, to a landscape of dreams and desire.
A landscape where images are scattered and collaged into new forms and different hybrids.
2D and 3D create a space in between where the work unfolds.

Material moment

bouncing figures


A stage-like scenery, that was installed in a photostudio.
The materials and objects act like probs and the digital animations are moving to sampled music.
It is a scene where you, as a visitor take part, while watching the lights turning the objects into different connections.

Things keep moving

Just hang in there

Fragile installations from unburned clay, that form connections, relations and stories in itself.
The clay, as sculptures and placeholders, that mark the room.
Sometimes raw, sometimes painted with pigments.
Tensions hold with rubber and strings, in a room that is defined by its protagonists.

Blurred edges 

 
Die Radikale Sanftheit als Umgang mit den Materialien, meinem Umfeld und Themen die ich erörtere. Mit großer Behutsamkeit, viel Neugierde und Spiel versuche ich mich Themenfeldern wie der künstlichen Intelligenz, 3D Drucken, Collagen im Raum und dem Feld der Installation, zwischen Malerei und Skulptur anzunähern. 
In den letzten Jahren habe ich außerdem zu dem „stream of consciousness“, Algorithmen und dem Zusammenschnitt der realen und digitalen Welt gearbeitet. In wie weit sind wir noch von der Technik entkoppelt oder stellen wir schon längst hybride Wesen da, die dank technischer Prothesen ihren Alltag bewältigen? 
Wie können wir Problemen wie dem Klimawandel, sozialen Ungleichheiten und einer immer schneller störbaren Psyche begegnen? 
Was für eine Rolle spielt Empathie in der Identitätsbildung, wo sind Grenzen notwendig und wie formulieren wir uns stetig neu? 
Das Ich denken durch das Handeln. Form finden durch die Erkundung und Bedeutung gewinnen durch die Betrachtung unterschiedlicher Perspektiven. 
 
Das Abstoßen und aufnehmen von künstlichem Material in die Natur, sowie Mutationen und Bearbeitung von Materialien und ihren Oberflächen interessieren mich sehr.
Und unterschiedlichen Erzählstränge, nicht zwingend linear, die auch immer nur eine Wahrheit erzählen. 
Basierend auf Fakten unternehme ich meine eigene assoziative Sinnsuche, erstelle hypothetische Fragen und Behauptungen und webe ein Netz aus Witz, Humor, Bedeutung und ewigen Verschiebungen. 
 
Lust, Freude, Spannungen, Isolation und Zusammengehörigkeit sind alles Themen meiner künstlerischen Arbeit und Dinge die mich auch im sozialen Zusammensein beschäftigen. 
Seit mehreren Jahren organisiere ich auch Ausstellungen in denen ich anderen Künstler/innen den Raum gebe, sich zu vernetzen, gemeinsam einen Kontext zu bilden und sich auszutauschen. 
 
In meinem Portfolio sehen Sie Bilder aus meinem Arbeitsprozess. 
Teils sind es fertige Arbeiten, teils meine eigene Suchmaschine, die sich im immer wandelnden Prozess befindet und so nie abgeschlossen ist. 
Eine Mischung aus Screenshots, Found footage, eigenen und vorgefertigten Skulpturen, Stoffbahnen und kleinen Bühnen. 
Diese bilden einen Installationsraum der sich mit Themen wie dem modernen Feminismus, Körperlichkeit, Oberflächen und der Lust am Sammeln beschäftigt. 
Hier treffen Bilder zusammen die einen algorithmischen Ursprung haben, ausgesuchte Fundstücke, malerische Gesten und ephemere Strukturen nehmen sich ihren Raum auf Zeit.